Behandlungsfelder



Neurologie

  • Aphasie

Sprachstörung nach einem Schlaganfall oder anderen neurologischen Erkrankungen.
Häufige Symptome sind Wortfindungs- und- abrufstörungen.


  • Dysphagie

Schluckstörung


  • Dysarthrie

neurogene Sprechstörung, welche die Atmung, Stimmgebung und Artikulation beeinträchtigt und häufig bei M. Parkinson auftritt.


  • Sprechapraxie

neurologische Bewegungsstörung, die im Zusammenhang mit neurologischen Erkrankungen auftritt.
Hierbei ist die Artikulation und Sprechmelodie beeinträchtigt.


  • Facialisparese

Gesichtslähmung
(der teilweise oder kompletten Gesichtsmuskulatur) durch Schädigung des Gesichtsnervs.





Kindersprache

  • Phonetische Störungen

Sprechstörung, Artikulationsstörung
(z.B. das „Lispeln des Lautes /s/ - Sigmatismus)


  • Phonologische Störungen

Sprachstörung
(Laute werden z.B. ausgelassen oder ersetzt)


  • Late Talker

Kinder unter 3 Jahren, die einen deutlich eingeschränkten Wortschatz besitzen
(mit 2,5 Jahren weniger als 200 aktiv gesprochene Wörter).


  • Störungen der auditiven Verarbeitung

Störung der Hörverarbeitung zwischen dem Innenohr und dem Gehirn (das Hören an sich ist somit nicht beeinträchtigt!).


  • Störung der phonologischen Bewusstheit

Störung die Sprache systematisch zu gliedern (z.B. Wörter in Silben zu zerlegen), es besteht ein Risiko einer sich entwickelnden Lese-Rechtschreibstörung.


  • Wortschatzstörungen

Eingeschränkter aktiver und/oder passiver Wortschatz, auch mit bilingualem Hintergrund


  • Myofunktionelle Störungen

Muskelungleichgewicht der Zungen-, Wangen- und/oder Lippenmuskulatur, häufig begleitend zu einer kieferorthopädischen Behandlung.


  • Dysgrammatismus

Sprachentwicklungsstörung, Störung der grammatischen Struktur wie z.B. Satzfehlstellungen oder inkorrekter Wortformen.





Stimme

  • Hyperfunktionelle Dysphonie

Stimmstörung aufgrund eines zu starkem muskulärem Aufwand der stimmgebenden Muskulatur.
Die Stimme klingt oft gepresst oder knarrend.


  • Hypofunktionelle Dysphonie

Stimmstörung aufgrund einer Unterfunktion der Kehlkopfmuskulatur, wobei die Stimmlippen nicht komplett schließen.


  • Organisch bedingte Dysphonie

Stimmstörung aufgrund einer körperlich krankhaften Veränderung, wie z.B. Lähmung der Stimmlippen, Tumore oder Traumata (z.B. nach Operationen).
Die Stimme hört sich oft heiser und rau an.







Selbstverständlich bieten Wir auch die Behandlung von


  • Sprachstörungen in Begleitung von Demenz

  • Sprach- und Sprechstörungen aufgrund geistiger und/oder körperlicher Behinderungen (z.B. Down Syndrom)



Sofern vom Arzt verordnet bieten Wir auch Hausbesuche an.